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Die 70er Jahre sind für Dick geprägt von permanenten Drogenproblemen. Wieder alleine, läuft bei ihm so einiges schief. Dicks Haus wird zum Treffpunkt von Junkies und Kleinkriminellen. Er lernt ein Mädchen namens Sheila kennen, sie gibt ihm neuen Lebensmut. Über Phil sagt sie einmal: "Es gab den gebildeten Phil, der über Geschichte und Philosophie sprach, und den paranoiden Phil, der Tabletten einwarf und über die CIA schwadronierte. Und dann gab es da noch den Phil, der mich in seinen Armen halten und heiraten wollte und weinte, wenn ich mich weigerte." Sie weigert sich mit Erfolg, was letztendlich zur Trennung führt.

1970 wird in Philip K. Dicks Haus eingebrochen und sein Aktenmaterial durchwühlt. Die Polizei ermittelt nur kurz, Dick ist überzeugt, dass die CIA ihn überwacht, da in seinen Romanen die Regierenden stets kritisiert werden. Man könnte meinen: der Mann ist total paranoid geworden. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Jahre später verrät ihm ein Geheimpolizist, der mit der CIA zusammengearbeitet hat: "Vielleicht hat man Ihr Haus verwüstet, weil Sie etwas geschrieben haben, das die Wahrheit darstellt, ohne es zu wissen. Vielleicht wollte die Regierung herausbekommen, was Sie über eine Sache wussten, über die Sie fiktional geschrieben haben".

Resultat der Einbrüche und diverser versteckter Drohungen: Dick zieht nach Kanada. Nachdem er in Vancouver jedoch beinahe Selbstmord begannen hätte, geht er doch nach Kalifornien zurück. Zurück in Amerika könnte Dick sich jetzt ganz auf das Schreiben konzentrieren. Er hat Geld, denn United Artists kauft die Filmrechte für "Do Androids Dream Of Electric Sheep?", auch seine Bücher verkaufen sich gut. Sogar seine Drogenprobleme hat Philip halbwegs im Griff.                                    «« zurück | weiter »»
 

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